Weinsberger Tal
Von ihrem Ursprung bei Löwenstein bis zur Einmündung in den Neckar wird die Sulm von Weinbergen umrahmt. Mit der lösenden Kraft des Wassers hat das kleine Flüsschen aus den tonigen Keupergesteinen ein weites Tal herausmodelliert. Am Grund sanft ansteigend und nach oben hin zunehmend steiler werdend, zeigen die Rebhänge mit Trollinger und Riesling den typischen Aufbau einer Schichtstufenlandschaft. Zeugenberge wie der Kegel der Weibertreu bei Weinsberg beweisen die ehemalige Ausdehnung der Gesteinslagen. An den Hängen des Tales bilden weiche, tonhaltige Mergelschichten den wärmespeichernden Untergrund für den Weinbau. Auf den Sandsteinebenen der umgebenden Höhen halten sommergrüne Laubwälder unliebsame Winde ab. An einigen Stellen sind noch Mergelgruben und längst aufgelassene Steinbrüche erkennbar. Während die rötlichen Mergel früher zur Bodenverbesserung in die Weinberge gebracht wurden, diente vor allem der Schilfsandstein als Baumaterial.
Weingärtnergenossenschaften im Weinsberger Tal

Grantschen Weine eG
Winzerstraße 7
74189 Weinsberg-Grantschen Telefon:07134/9802-0
www.grantschen.de

WG Löwenstein eG
Reisacher Straße 5
74245 Löwenstein
Telefon:07130/461200
www.wein-aus-loewenstein.de

WG Lehrensteinsfeld eG
Schloßstraße 29
74251 Lehrensteinsfeld Telefon:07134/911976-0
www.wg-lehrensteinsfeld.de

Weingärtner Willsbach eG
Löwensteiner Straße 60
74182 Obersulm-Willsbach Telefon:07134/9828-0 www.weingaertner-willsbach.de
In den Löwensteiner Bergen entspringt der kleine Fluss Sulm, der nach etwa 20 km in den Neckar mündet. Das von der Sulm und ihren Zuflüssen gebildete Tal wird Weinsberger Tal genannt. Die Region ist besonders bekannt für die Tat der treuen Weiber von Weinsberg, die 1140 ihre Männer als kostbarstes Gut auf dem Rücken aus der Burg getragen und sie so vor der Gefangennahme durch den Stauferkönig Konrad den III. bewahrt haben. Die Region hat heute ein sehr modernes Gesicht, dabei aber auch – zum Beispiel mit der Burgruine Weibertreu – ihren historischen Charakter bewahrt. In Cleversulzbach erinnert das Mörike-Museum an die Zeit, die der Lyriker der Schwäbischen Schule hier verbrachte. Der Breitenauer See ist das ideale Ziel für einen Badeausflug oder einen gemütlichen Spaziergang.
Weitere Informationen unter: www.heilbronnerland.de




